Das Unternehmen GMX war lange Zeit überwiegend als Anbieter von E-Mail-Accounts bekannt, hat seine Angebote aber stetig ausgeweitet. Verwundert es da, dass GMX auch DSL-Telefonie anbietet? Sicherlich nicht. GMX hält sowohl Angebote für seine eigenen DSL-Kunden bereit wie auch für DSL-Kunden anderer Anbieter. Schlüsseln wir ein wenig auf, wie die Angebote konkret aussehen.
Ein paar Worte zu GMX GMX (der richtige Name ist GMX innovative) besteht eigentlich aus zwei Unternehmen: aus der GMX GmbH und der GMX Internet Services GmbH. Zu den Kerngeschäften zählen beide Unternehmen noch immer die Angebote rund um E-Mail. Die GMX GmbH kümmert sich beispielsweise um GMX Free Mail und GMX Freemail mit Plus-Upgrade, daneben um Portaldienste, Marketing und E-Commerce-Angebote. Die GMX Internet Services GmbH organisiert alles rund um GMX Freemail mit Comfort-Upgrade, um die Mailprodukte Topmail und Promail sowie um Internet-Komplettangebote, um VoIP und die GMX-DSL-Internetzugänge.
Was bietet VoIP mit GMX GMX bietet den Kunden bei seinen GMX Netphone VoIP-Angeboten eine Voicebox, die als virtueller Anrufbeantworter fungiert. Bis zu sechs Personen können an Telefonkonferenzen teilnehmen, wobei Konferenzen mit Teilnehmern, die ausschließlich VoIP nutzen, kostenlos sind. An Konferenzen teilnehmen können jedoch auch Personen mithilfe von Festnetz- und Mobilfunktelefonen. Weiterleitung und Parallel Call gehören ebenfalls zum VoIP mit GMX. Durch Parallel Call können Sie an einer Rufnummer eingehende Telefonanrufe gleichzeitig bei bis zu fünf Telefonen klingeln lassen, etwa Zuhause oder im Büro. Weitergeleitet wird ein Anruf an ein weiteres Endgerät (z.B. Festnetztelefon oder Mobilfunkgerät) beispielsweise dann, wenn eine Leitung besetzt oder nicht erreichbar ist. Insgesamt bis zu vier bestehende Rufnummern können für VoIP mit GMX übernommen werden. Ansonsten vergibt GMX vier Rufnummern, deren Vorwahl mit der des Wohnsitzes des jeweiligen Kunden übereinstimmt. Auch die Rufnummernübertragung an Angerufene wird von VoIP mit GMX unterstützt, kann jedoch auf Wunsch unterdrückt werden. Ebenso wird die Rufnummer von Anrufern übertragen, sobald Sie angerufen werden, es sei denn, die Anrufer unterdrücken ihrerseits diese Funktion.
Technische Voraussetzung VoIP mit GMX setzt eine DSL-Leitung voraus, die allerdings nicht zwangsläufig von GMX stammen muss. Wer ohne angeschalteten Computer mit VoIP telefonieren möchte, benötigt entweder den von GMX zur Verfügung gestellten GMX-Phone Adapter oder die ebenso bereitgestellte AVM FRITZ!Box Surf & Phone. Der Adapter kostet als Zusatz etwa zur VoIP-Flat 29,90€. Wer gleichzeitig die phone-Flat und einen GMX-DSL-Zugang bestellt, bekommt die AVM FRITZ!Box Surf & Phone ohne Aufpreis. Und wem die Telefonie bei eingeschaltetem PC ausreicht, dem steht das VoIP-Programm GMX Netphone (gleicher Name wie das Gesamtangebot) zur Verfügung.
Tarife
Kostenlos sind alle Gespräche, die GMX-VoIP-Kunden mit anderen VoIP-Kunden von GMX führen. Ebenso kostenfrei sind die Telefonate zu Nutzern von 1&1- und web.de-Angeboten. Die VoIP Flatrate kostet für Kunden mit GMX-DSL-Anschluss sechs Monate lang keinerlei Grundgebühr. Danach wird wie bei Kunden mit DSL-Anschluss andere r Anbieter eine Gebühr von 9,99€ pro Monat fällig.
Als Kunde ohne Flatrate zahlen Sie einen Cent pro Minute für Gespräche ins deutsche Festnetz. Möchten Sie in deutsche Mobilfunknetze telefonieren, so kommen Kosten zwischen 22,9 und 24,9 Cent pro Minute auf den GMX-Kunden zu.
1,9 Cent bezahlt man bei VoIP mit GMX für Auslandsgespräche in das Festnetz der USA. Telefonate nach Belgien, Frankreich und Großbritannien kosten 9 Cent in jeder Minute. Australien können Sie für 69 Cent pro Minute erreichen, China für 10 Cent mehr (79 Cent).